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Aktualisiert am

29.11.2019

Grundsteinlegung - Neubau der Werkstätten Sollenau im Karl Ryker Dorf

Am Freitag, dem 14. Juni, um 15:30 Uhr fand  in Sollenau die Grundsteinlegung zum Neubau der Werkstätten Sollenau statt.

Die Grundsteinlegung wurde von Landesrätin Christiane Teschl-Hofmeister, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, zusammen mit  Präsidentin Friederike Pospischil, GF Christian Albert, Bürgermeister Stefan Wöckl, von der Marktgemeinde Sollenau, DSA Alexander Leeb, MSc, Regionalleiter des  Karl Ryker Dorf und VertreterInnen der KlientInnen durchgeführt.

Da die Bausubstanz der Werkstätten im Karl Ryker Dorf sehr überaltert ist und nicht mehr den Anforderungen entspricht, entschloss man sich zum Neubau dieser. Zu Beginn der Planung gab es ein großes gemeinsames Nachdenken von KlientInnen, MitarbeiterInnen und Angehörigen. Hauptaugenmerk bei der Planung bestand darin, eine funktionelle sowie zukunftsweisende Betreuungseinrichtung zu konzipieren. Demzufolge wurde besonders auf energetische Optimierung, Arbeitsplatzgestaltung, Gebäudeklimatisierung, Barrierefreiheit und soziale Faktoren geachtet. Im neu zu errichtenden Werkstättengebäude, in dem die Werkstätte Gärtnerei für 60 KlientInnen sowie die Werkstätte Sollenau ebenfalls für 60 KlientInnen untergebracht ist, werden die KlientInnen von bis zu 30 BetreuerInnen begleitet werden. Die Werkstätten bilden im Grundriss ein Doppelatrium aus, welches den KlientInnen ermöglicht, völlig barrierefrei ihrer Tätigkeit selbstbestimmt nachzugehen. Schon bei der Planung wurde auf eine Öffnung des Lebenshilfebetriebes geachtet. Als verbindendes Element ist der zentrale und ebenso für die umliegenden Firmen oder Privaten geöffnete Speisesaal und Kaffeehausbereich. Der Gebäudeteil, der die Gärtnerei beherbergen wird, ist mit zwei sehr großzügigen Glashäusern konzipiert. In diesen erfolgt die Aufzucht von Sommer- und Gemüsepflanzen. Der Standort ist auch die Basis für die Gärtnerei - Außengruppe, die im Kommunal- und Privatbereich Grünschnittarbeiten durchführt. Im Gebäudeteil der Werkstätte Sollenau ist eine Großküche in der täglich 400 Essenportionen im Cook and Chill Verfahren hergestellt werden. Die Großküche dient zur Versorgung der KlientInnen und MitarbeiterInnen am Standort aber auch zur Versorgung umliegender Einrichtungen der Lebenshilfe. Ein dem Küchenbereich angeschlossenes Kaffeehaus soll als zentraler Treffpunk für KlientInnen, Angehörige, BesucherInnen und MitarbeiterInnen dienen. Die Werkstätte Sollenau ist ebenso zu Verpackungs-, Fertigung,- und Kunstarbeiten Partner für Industrie, Gewerbe, Handwerk und für die kunstinteressierte Bevölkerung. Man beschäftigt sich mit dem Zusammenstecken und Verpacken von Kleinteilen. Auftrags- und Industriearbeiten, sowie individuelle Kundenwünsche werden gefertigt. Aber auch kreatives, künstlerisches Schaffen findet in dieser Einrichtung statt. Im Obergeschoss sind Regionalleitung und Büros untergebracht. Weiters gibt es einen Bewegungsraum, der allen KlientInnen für diverse gesundheitsfördernde Maßnahmen zur Verfügung steht. Im Kellergeschoss befinden sich Lagerräume, Waschküche, die gesamte Haustechnik mit Lüftungszentrale und Heizraum. Erschlossen werden die Geschosse über ein Stiegenhaus, sowie eine Aufzugsanlage. Der mittlere U-Wert der Gebäutehülle von 0,18W/m² trägt zu hohem Komfort und geringen Energiekosten bei. Die Wärmebereitstellung wird mittels Luftwärmepumpe und gekoppeltem Gaskessel realisiert. Eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sorgt nicht nur für optimale Raunbehaglichkeit, sondern senkt den Energiebedarf des Gebäudes weiter. Am Dach des Gebäudes befindet sich eine 50kW Peak Photovoltaikanlage. Die Baumaßnahmen werden von der Lebenshilfe Niederösterreich mit der Unterstützung des Landes Niederösterreich- Abteilung GS5 finanziert.